Trauer und Anteilnahme
Die Tat löste in ganz Deutschland großes Entsetzen aus. Im Rahmen einer Kranzniederlegung taten der damalige Oberbürgermeister Aschaffenburgs Jürgen Herzing, der Stadtrat, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie viele Bürgerinnen und Bürger ihre Trauer kund. Im Park Schöntal wurden Kerzen aufgestellt und Blumen niedergelegt.

Bereits am Abend des 22. Januar 2025 versammelten sich circa 3.000 Menschen und gedachten schweigend der Opfer. In den nächsten Tagen kamen ebenfalls Bürgerinnen und Bürger zum gemeinsamen Trauern zusammen. Am 26. Januar folgte der ökumenische Gedenkgottesdienst für die Opfer in der Stiftskirche St. Peter und Alexander, an dem etwa 400 Personen teilnahmen. Unter ihnen befanden sich der bayerische Ministerpräsident Markus Söder, die Bundesinnenministerin Nancy Faeser und der Aschaffenburger Oberbürgermeister Jürgen Herzing. Alle drei verurteilten die Tat, sprachen den Familien der Opfer ihr tiefstes Mitgefühl aus und riefen die Bevölkerung zum Zusammenhalt auf.

Zur Unterstützung der Familien der Opfer richtete die Stadt Aschaffenburg ein Bankkonto ein. Im Rathaus (Dalbergstraße 15) wurde ein Kondolenzbuch ausgelegt, in das sich Bürgerinnen und Bürger eintragen konnten. Darüber hinaus ergriff die Stadt Initiativen, um den Park Schöntal als Begegnungsort zu gestalten. So fand am 13. Juli 2025 ein Familienfest statt, bei dem es unter anderem Theateraufführungen für Kinder und Spielmöglichkeiten gab.